Bräuche: Ein Muss für jede Hochzeit

Glück, Freude, Treue, ewig lang haltende Freundschaften und die Wahre Liebe, Alles Sachen die sich das Hochzeitspaar durch alte Bräuche erhofft. Aber welche Bräuche sind denn die Beliebtesten? Oder welche Resultate haben diese Bräuche?

Something old, something new, something borrowed, something blue
Ein Brauch aus dem Königreich Großbritannien, welcher besagt das die Braut etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues an ihrem Hochzeitstag tragen soll. Hierbei symbolisiert „something old“ den vergangenen und „somthing new“ den kommenden Lebensabschnitt, „something borrowed“ steht für die Freundschaft und für Glück und zu guter Letzt „something blue“ für die Treue.

Turteltauben: Die weißen Symbole für Liebe
Das Fliegenlassen dieser weißen Boten ist ein sehr beliebter Brauch auf Hochzeiten. Die wunderschönen Tiere werden entweder nur zu zweit für Braut und Bräutigam oder als ganzer Schwarm losgeschickt. Die Tauben sind auch ein Zeichen des Friedens und der Freiheit. Den Weg zurück in ihren Taubenschlag finden die Tiere von selbst.



„Scherben bringen Glück“
Mit einer der bekanntesten Bräuche auf Hochzeiten ist der Polterabend. Zum Schutz vor bösen Geistern wird am Polterabend altes Porzellan wie zum Beispiel Teller, Tassen oder Krüge zerbrochen. Man sollte aber darauf achten, keine Gläser oder Spiegel zu zerbrechen, denn diese stehen für Glück. Die Scherben werden vom Brautpaar, als Zeichen für gute Zusammenarbeit im folgenden Lebensabschnitt, gemeinschaftlich aufgekehrt. Der Polterabend wird meist am Tag vor der kirchlichen Trauung zelebriert.

So süß wie Mandeln
Der bittersüße Geschmack der Mandeln symbolisiert die Höhen und Tiefen des Lebens, deshalb werden Hochzeitsmandeln oft als Gastgeschenke an das Brautpaar übergeben. Um zu zeigen, dass man dem Brautpaar mehr Höhen als Tiefen, also mehr süße als bittere Momente, wünscht werden die Mandeln mit einem Zuckerguss überzogen. Die Mandeln werden meistens zu Fünft verschenkt und sollen dazu noch für ein langes Leben, Glück, Wohlstand und Fruchtbarkeit stehen.

Reis als Fruchtbarkeitssymbol
Nach der kirchlichen Trauung wird das Brautpaar oft mit Reis beworfen. Dieser Brauch kommt aus dem asiatischen Raum, wo Reis ein Fruchtbarkeitssymbol ist. Mit diesem Brauch wünscht man der Braut und dem Bräutigam einen reichen Kindersegen. Es lassen sich auch Konfetti oder Blütenblätter als Alternative nehmen.

Die Braut über die Schwelle tragen
Ein sehr bekannter Brauch der einen neuen Lebensabschnitt symbolisieren soll. Was aber nicht so bekannt ist, dieser Brauch soll die Braut auch noch gegen böse Geister schützen, damit das Brautpaar behütet einen neuen Lebensabschnitt anfangen kann.

Wärme, Helligkeit und Liebe
Diese drei Sachen werden durch einen Gegenstand symbolisiert: Die Hochzeitskerze! Schon im Mittelalter haben die Leute eine Kerze zur Trauung angezündet. Sie sollte Glück und Segen bringen. Heutzutage symbolisiert sie Wärme, Helligkeit und Liebe. Nach der Trauung sollte man die Kerze nur zu wichtigen und besonderen Anlässen anzünden, wie zum Beispiel der Hochzeitstag.