Naturverbundene Trauungen

Brautmode für Hochzeiten in der Natur!

Schon seit einiger Zeit geht der Trend bei Hochzeiten weg von Prunk und Protz und hin zu Natürlichkeit und schlichter Eleganz. Boho-Brautkleider gewinnen an Beliebtheit und auch freie Trauungen sind immer stärker im Kommen. Viele Brautpaare entscheiden sich für eine Hochzeit unter freiem Himmel,

bei der ihre Liebe im Vordergrund steht und gegen eine kirchliche Eheschließung, bei der eine bestimmte Religion gefeiert wird. Bei einer freien Trauung stehen Ihnen alle Orte offen. Sie können sich für eine bunte Blumenwiese entscheiden, den Garten eines großen Schlosses oder auch am Strand einer tropischen Insel den Bund der Ehe eingehen. Natürlich kann eine freie Trauung auch Indoor stattfinden. In den meisten Fällen wünscht sich das Paar aber einen Ort, der eine ganz eigene Atmosphäre erschaffen kann. So ist eine Hochzeit unter einem uralten Baum ein Sinnbild für die Verwurzlung mit der Natur und der Erde. Die Liebe ist so natürlich wie das Wachstum einer Blume und das Zwitschern der Vögel in den Bäumen. Solche Trauungen sind oft mit Achtsamkeit und einem Freiheitsgefühl verbunden. Eine Zeremonie frei von Konventionen, Religionen und Zwängen ist der Inbegriff einer freien Trauung. Mit einem professionellen Trauredner können Sie Ihre Eheschließung völlig individuell gestalten. Ein beliebter Brauch ist das Vortragen des Ehegelübdes. Dieses muss nicht zwingend auswendig gelernt werden, da in der Aufregung schnell Teile vergessen werden. Eine Möglichkeit ist auch das Eheversprechen als handgeschriebenen Brief während der Zeremonie auszutauschen und im Stillen für sich zu lesen. Der Trauredner kann auch einige Zeilen für die versammelte Festgemeinschaft vorlesen, um alle an Ihren Gefühlen teilhaben zu lassen. Ein großer Vorteil der freien Trauungen ist, dass die Stimmung deutlich lockerer als in einer altehrwürdigen Kathedrale oder einem steifen Standesamt ausfällt. Es darf Gelacht und Geweint werden, ohne Gefahr zu laufen irgendwelche Etiketten zu missachten. Immer öfter werden alte Rituale mit neueren Traditionen vermischt. In die Trauung können zum Beispiel Naturzeremonien eingebunden werden, wie die Knotenzeremonie. Dabei werden die Hände des Brautpaares mit einem Band oder Seil zusammengebunden, als sichtbares Symbol ihrer Beziehung und daraufhin mit Wünschen gesegnet. Anschließend werden die Hände mit klarem Wasser übergossen, um die Beziehung rein zu waschen. Die Ehe wird dadurch gestärkt und frei von allem Negativen eingegangen. Bei einem anderen Ritual werden Wünsche für das Brautpaar auf ein kleines Stück Papier geschrieben und in einer Feuerschale verbrannt. Wenn sie daraufhin als Rauch in den Himmel steigen, sollen sich die guten Wünsche erfüllen. Beide Rituale passen perfekt in eine natürliche Umgebung und ergänzen die Hochzeit durch ganz besondere Momente. Eine freie Trauung, bei der keine Normen und Regeln eingehalten werden müssen, sondern die ganz nach Ihren Vorstellungen abläuft, ist für viele Brautpaare der schönste Weg in die Ehe zu starten. Findet diese Zeremonie in den Schatten uralter Wälder statt, auf großen blühenden Wiesen oder am Rande eines Flusses, benötigt es keine teure Dekoration. Die Natur hält bereits so viel Schönheit und Magie bereit, dass es nicht mehr benötigt, als Ihre Liebe zueinander.